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Ein Grund zu feiern: 20 Jahre gemeinsame Währung

Donnerstag, 17. Januar 2019, 13:28 Uhr

In einer feierlichen Sitzung des Europaparlaments wurde den Errungenschaften der gemeinsamen europäischen Währung gedacht. Am 1. Januar 1999 wurde mit der dritten Stufe der Währungsunion der Euro als Buchgeld eingeführt, am 1. Januar 2002 dann als Bargeld. 11 Länder machten den Anfang und heute sind es 19 Staaten, die den Euro eingeführt haben. Mit der gemeinsamen Währung gibt es keine Wechselkursschwankungen mehr, was exportierenden und importierenden Unternehmen gleichermaßen zu Gute kommt.

Der ehemalige EZB-Chef Jean-Claude Trichet und der amtierende Präsident der Zentralbank, Mario Draghi, würdigten die Erfolge des Euro insbesondere bei der Sicherung der Preisstabilität und dem Zusammenwachsen des Euroraums. Auch die Belastungsprobe nach der Finanzmarktkrise sowie das harte Reformprogramm für Griechenland blieben nicht unerwähnt. Die Kultur des Schuldenabbaus, die mit dem Euro Einzug gehalten hat, darf nicht aufgeweicht werden. Weder große noch kleine Euro-Mitgliedstaaten dürfen politische Rabatte bekommen. Das ist die besondere Verantwortung, die wir alle für den Euro haben. Das Beispiel Griechenland hat gezeigt, welche Krise entstehen kann, wenn der Schuldentod droht.

Bildunterschrift: Der Euro wird 20 - Lichtspiel vor dem Parlamentsgebäude in Brüssel

Foto: © EP Multimedia Centre

Link zur Pressmitteilung des Europäischen Parlaments

http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/eu-affairs/20190107STO22803/20-jahre-euro-parlament-feiert-die-gemeinsame-wahrung

Link mit Erklärungen zu den Vorteilen des Euro

https://europa.eu/euroat20/de

Link zum Videoclip des Europäischen Parlaments: „20 Jahre Euro“ (nur mit englischen Untertiteln): https://multimedia.europarl.europa.eu/en/clip-20th-anniversary-of-the-euro---giving-the-voice-to-the-euro_I166332-V_v

 

 

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