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Fairer Handel zwischen der EU und Vietnam

Freitag, 14. Februar 2020, 09:07 Uhr

Am Mittwoch hat das Europäische Parlament dem Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam zugestimmt. Faire Standards und regelbasierter Handel sind die Zukunft. Die EU kann – und muss – in Zeiten bilateraler Handelsabkommen weiterhin eine wichtige Rolle spielen und die eigenen hohen Standards international verankern. Das ist uns gelungen. Damit bauen wir nun in Südostasien auf ein engmaschiges Netz erstklassiger Handelsbeziehungen mit Japan, Südkorea, Singapur und Vietnam.

Die drei wichtigsten Punkte des Freihandelsabkommens beinhalten die schrittweise Abschaffung fast aller Zölle, verbindliche Regeln zu Arbeits- und Menschenrechten sowie zum Klimaschutz, und schließlich ist es ein weiterer Schritt für den Ausbau des interregionalen Handels zwischen der EU und Südostasien.

Bereits im Juni 2019 hatten die EU-Kommission und die vietnamesische Regierung das Freihandels- und das Investitionsschutzabkommen nach dreijährigen Verhandlungen unterzeichnet. Um 30 Prozent könnten die Exporte nach Vietnam steigen, prognostiziert die Kommission. Gleichzeitig könnten die Importe in die Europäische Union um bis zu 18 Prozent zunehmen. Bei ausländischen Direktinvestitionen im Land ist die EU übrigens führend.

Link zur Pressemitteilung - EU-Vietnam: Welche Vorteile bringt das Freihandelsabkommen? https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/economy/20200131STO71518/eu-vietnam-welche-vorteile-bringt-das-freihandelsabkommen

Link zur Pressemitteilung - EP billigt Freihandels- und Investitionsschutzabkommen zwischen EU und Vietnam: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20200206IPR72012/ep-billigt-freihandels-und-investitionsschutzabkommen-zwischen-eu-und-vietnam

Bild Ho-Chi-Minh-Stadt: © Quang Nguyen vinh auf Pixabay

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